Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Napoleon Bonaparte (1769-1821)
07.10.2008, 08:56
Beitrag: #1
Napoleon Bonaparte (1769-1821)
Auf Nachfrage gibt es hier jetzt auch den zweiten Teil unseres Geshichtsreferates der sich mit Napoleon befasst. Auch hier dient es nur zur Übersicht, für Fehler hafte ich nicht Zwinker

Zitat:Nach den Erschütterungen der Revolution suchte das zerrüttete Frankreich Ordnung und Sicherheit. Für die Mehrheit der Bürger war jedoch die Rückkehr zum Königtum undenkbar. Einem republikanischen General namens Napoleon Bonaparte konnte man da vielleicht vertrauen.

Napoleon Bonaparte wurde am 15. August 1769 auf Korsika geboren. Während der Französischen Revolution stieg er in die Armee auf, wo er sich als militärisches Talent erwies.
Er war den Regierungsmitgliedern aufgefallen, als er 1795 einen Aufstand von Königstreuen in Paris niederschießen ließ. Als Anerkennung erhielt er den Oberbefehl über die französische Armee in Oberitalien. Nach der Heirat mit Josephine de Beauharnais gehörte der General zur besten Pariser Gesellschaft. Josephine konnte ihm leider keinen Thronfolger schenken, daher ließ er sich 1810 von ihr scheiden und heiratete die älteste Tochter von Kaiser Franz II./I. Marie Louise. Nachdem in Paris die Regierung des Fünf-Männer-Direktorismus immer unbeliebter geworden war, weil sie die vielen anstehenden Probleme nicht zu lösen vermochte, sahen viele Franzosen in dem jungen General eine Art Retter der Nation.

Im Jahr 1799 löste Napoleon das Parlament mit Waffengewalt auf und somit übernahm eine Gruppe von drei Konsuln die Regierung und Napoleon selber führte als erster Konsul den Vorsitz wo er wie ein Monarch regierte. Um sich beliebt zu machen, ließ er bei wichtigen Entscheidungen Volksbefragungen durchführen, die allerdings durch viel Propaganda oftmals das Ergebnis brachten, das sich Napoleon wünschte.

Seine erste große Niederlage erfuhr er 1798 in Afrika, dort leitete er einen Feldzug in Ägypten. Die französische Flotte wurde währenddessen von Admiral Nelson und der englischen Flotte vernichtend geschlagen. Napoleon kehrte ohne seine Armee nach Frankreich zurück – dennoch wurde er mit Freude empfangen.
Innerhalb kürzester Zeit kehrte Ruhe ein, die Wirtschaft florierte und Napoleon wurde gefeiert. Zwar gab es immer noch royalistischen Terror aber mit der von Napoleon angeordneten Ermordung des Grafens von Enghien, war auch dieser schnell beigelegt.

1804 wurde Napoleon durch Senatsbeschluss zum Kaiser der Franzosen erhoben. Für diesen Anlass erreichte er es, das Papst Pius 6. aus Rom kam um in Notre Dame der Krönung beizuwohnen und seinen Segen zu geben. Das berühmte Gemälde von der Krönung am 4. Dezember stellt die Szene dar in der Napoleon, nachdem er sich selbst gekrönt hat, seiner Frau Josephine die Krone aufsetzt.
Elf Jahre nach der Hinrichtung Ludwigs XVI. war Frankreich wieder eine Monarchie geworden, an deren Spitze ein „allmächtiger Kaiser“ stand. Napoleon erhob die Mitglieder seiner Familie zu kaiserlichen Prinzen und Prinzessinnen, die in den verschiedensten europäischen Ländern sogar Staatsoberhäupter wurden, und so wurden zB seine Brüder Joseph und Louis Könige in Spanien und Holland.

Napoleons Kriege kurz gefasst:
1805: „Dreikaiserschlacht“ bei Austerlitz: Napoleons Armee schlägt die Heere der verbündeten Staaten Österreich und Russland.

1805: Krieg gegen England: Lord Nelsons Flotte fügt Napoleon in der Seeschlacht bei Trafalger (in der Nähe der Meerenge von Gibraltar) die erste große Niederlage zu.

1809: Krieg gegen Österreich: Die Österreicher siegen unter Erzherzog Karl bei Aspern, danach der Sieg der Franzosen bei Wagram sowie der Tiroler Freiheitskampf: Die Tiroler unterliegen nach vier Bergisel-Schlachten unter der Führung von Andreas Hofer den mit Napoleon verbündeten Bayern.
1812: Russlandfeldzug: Vorstoß Napoleons Richtung Moskau.

In einem triumphalen Siegeszug hatte Napoleon mit seiner Armee einen großen Teil Europas erobert. Seinen Hauptfeind England konnte er jedoch nicht besiegen. Deshalb wollte er dieses Land durch einen Handelskrieg unterwerfen. Mit einer Kontinentalsperre (einer Handelssperre zwischen England und dem Kontinent) versuchte er England zu besiegen. Als sich der russische Zar nicht mehr an dieser Wirtschaftsblockade beteiligen wollte, erklärte Napoleon Russland den Krieg.

Am 14. September 1812 stand Napoleons große Armee vor Moskau. Es war mit anfangs 600 000 Mann die größte Armee, die es in der Weltgeschichte bisher gegeben hatte. Das russische Heer hatte sich zurückgezogen und der feindlichen Armee das verwüstete Land hinterlassen. Erst vor Moskau stellten sich die russischen Soldaten der Schlacht, die Napoleons Armee gewann.

Nach der Niederlage ließ ein russischer Gouverneur Moskau in Flammen aufgehen. Nun begann der verlustreiche Rückzug der Armee aus Russland. Der einbrechende russische Winter und die angreifenden Kosaken (russische Reitertruppen) fügten dem Heer schwere Verluste zu. Von dieser riesigen Armee erreichten schließlich nur wenige Tausend die deutsche Grenze.

In der sogenannten „Völkerschlacht von Leipzig“ (Russland, Preußen und Österreich gegen Frankreich) wurde Napoleon 1813 besiegt und die verbündeten Truppen besetzten Paris. Damit war die Herrschaft Napoleons zu Ende, und er wurde auf die Insel Elba verbannt.
Doch er floh und wurde mit Beifall in jeder Stadt begrüßt.
1815 erklärte Europa Frankreich den Krieg. Bei Waterloo sollte die Entscheidungsschlacht fallen. Die Truppen Napoleons wurden durch die vereinigten Kräfte der Engländer und Preußen vernichtend geschlagen. Der Kaiser wurde inhaftiert und auf die Atlantikinsel St. Helena verbannt wo er 1821 starb.
Somit regierten wieder die Bourbonen in Frankreich.
1840 wurden die sterblichen Überreste nach Paris im Invalidendom überführt und beigesetzt.




„Juliette Récamier stellt den wahrsten Typ der Frau dar, so wie sie aus den Händen des Schöpfers kommt, um den Mann zu beglücken, begabt mit allen Tugenden, allen Reizen, aber auch den Inkonsequenzen und den Schwächen des Geschlechts…”
Mme de Boigne, Freundin der Mme Récamier
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.10.2008, 09:18
Beitrag: #2
RE: Napoleon Bonaparte
Zitat:Innerhalb kürzester Zeit kehrte Ruhe ein, die Wirtschaft florierte und Napoleon wurde gefeiert. Zwar gab es immer noch royalistischen Terror aber mit der von Napoleon angeordneten Ermordung des Grafens von Amiens, war auch dieser schnell beigelegt.

Dazu habe ich eine Frage, wobei ich aber sagen muss dass ich mich mit dieser Zeit nicht übermäßig gut auskenne. Und zwar würde mich interessieren, was es mit dem Grafen von Amiens auf sich hat, denn darüber hab ich noch nie etwas gelesen oder gehört.

Mir war bisher nur die Ermordung des Duc d´Enghien bekannt, eines Royalisten, die große Wellen in Europa schlug. (Auch in Tolstois Krieg&Frieden wird das erwähnt, danach hab ich darüber ein bisschen gegoogelt).):

http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Antoi...%99Enghien




[Bild: sig22gt0.png]
Versailles - Forum
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.10.2008, 09:27
Beitrag: #3
RE: Napoleon Bonaparte
Da ich den Teil nicht geschrieben habe kann ich auch nicht wirklich sagen wer der Graf von Amiens ist aber ich schätze mal dass es sich da um einen Fehler handelt Amiens und d´Enghien hört sich ja doch ziemlich ähnlich an...
Ich hab den Namen jetzt mal umgebessert, wie gesagt für Fehler darin hafte ich nicht Zwinker




„Juliette Récamier stellt den wahrsten Typ der Frau dar, so wie sie aus den Händen des Schöpfers kommt, um den Mann zu beglücken, begabt mit allen Tugenden, allen Reizen, aber auch den Inkonsequenzen und den Schwächen des Geschlechts…”
Mme de Boigne, Freundin der Mme Récamier
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.10.2008, 09:28
Beitrag: #4
RE: Napoleon Bonaparte
ich würde sagen das ist ein fehler... denn wenn man mal googelt, findet man via wiki raus, dass es die grafen von amiens nut ca bis 1077 gab, da da der letzte graf von amiens ins kloster ging [Bild: a015.gif]
und mir ist auch nur der duc d'enghien bekannt, dessen ermordung wirbelte ja ziemlich viel staub auf..


achja, darf ich, vorrausgesetzt ich finde sie, meine napoleon-kernfrage eigentlich auch hier reinstellen?




[Bild: smilie_DA_deu.gif]

Bitte spendet für meine Anne-Rice-Vampirchronik-Sucht! Zwinker
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.10.2008, 09:39
Beitrag: #5
RE: Napoleon Bonaparte
Warum nicht? Hier geht es ja um Napoleon also kannst du auch etwas über ihn posten Zwinker




„Juliette Récamier stellt den wahrsten Typ der Frau dar, so wie sie aus den Händen des Schöpfers kommt, um den Mann zu beglücken, begabt mit allen Tugenden, allen Reizen, aber auch den Inkonsequenzen und den Schwächen des Geschlechts…”
Mme de Boigne, Freundin der Mme Récamier
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.10.2008, 09:41
Beitrag: #6
RE: Napoleon Bonaparte
passt, bleibt nur zu hoffen, dass ich das auch finde, und die datei nicht mit meinem alten schleppi untergegangen ist... Zwinker




[Bild: smilie_DA_deu.gif]

Bitte spendet für meine Anne-Rice-Vampirchronik-Sucht! Zwinker
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.10.2008, 19:54
Beitrag: #7
RE: Napoleon Bonaparte
Moi. schrieb:passt, bleibt nur zu hoffen, dass ich das auch finde, und die datei nicht mit meinem alten schleppi untergegangen ist... Zwinker

ich hab meine matura-sachen gefunden Wohoo!

also hie rmal meine napoleon-kernfrage:

Zitat:Napoleon Bonaparte

Napoleon Bonaparte wurde am 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika geboren. Er besuchte die Militäschulen in Brienne und Paris. Danach wurde er nach Auxonne geschickt, wo er seinen militärischen Dienst antreten sollte. Das Geld, das er verdiente, schickte er größtenteils nach Korsika, wo Napoleons Mutter Letizia seine 7 Geschwister ernähren musste (sein Vater war 1785 gestorben).
Napoleon hatte die Französische Revolution im Sommer 1789 begrüßt, auch wenn er die damit verbundenen Unruhen und Ausschreitungen verurteilte. Allerdings sah er die Revolution primär als Chance für die Befreiung von Korsika. Im September nahm er Urlaub von der Armee und kehrte nach Korsika zurück. Zusammen mit Bruder Joseph entfaltete er dort umfangreiche politische Aktivitäten. Er forderte zwar den Korsen ihre Rechte wiederzugeben, nicht aber die völlige Unabhängigkeit. Als Folge der Revolution konnte auch der Volksheld Paoli wieder aus dem Exil zurückkehren, dieser misstraute aber den Söhnen des zu den Franzosen übergegangenen Carlo Bonaparte. Napoleon schaffte es, gegen den Wille Paolis durch Wahlmanipulation zum Führer der Nationalgarde aufzusteigen. Nachdem seine Truppe in blutige Unruhen verwickelt war, wurde die Einheit ins Innere der Insel verlegt und Napoleon kehrte nach Frankreich zurück.

Inzwischen hatten die Jakobiner unter Maximilien de Robespierre die Macht übernommen. Napoleon wurde zum Kommandanten der Artillerie bei der Belagerung von Toulon ("Hochburg" der Royalisten) ernannt. Im Dezember 1793 verhalf Napoleon den Jakobinern zum Sieg gegen die Royalisten. Dieser Erfolg war der eigentliche Beginn des Aufstiegs Napoleons. Mit nur 24 Jahren wurde er zum Brigadegeneral ernannt und erhielt das Kommando über die Italienarmee. Als die Jakobinerherrschaft gestürzt wurde, wurde Napoleon als Anhänger Robespierres inhaftiert, jedoch bald wieder freigelassen.
Nach der Niederschlagung eines royalistischen Aufstandes in Paris 1795 wurde Bonaparte zum Divisionsgeneral ernannt. Ausserdem heiratete er im März 1796 Joséphine de Beauharnais.

Nur zwei Tage nach seiner Hochzeit reiste er nach Italien ab, um den Oberbefehl über die Italienarmee anzutreten. Militärisch wurde Italien zum Prototyp seiner zukünftigen Feldzüge: Er zog seine Kräfte an einer Stelle zusammen und schlug dann mit dieser geballten Macht zu. Vorraussetzung war, dass seine Truppen schneller marschierten als die der Gegner. In Norditalien standen die Franzosen Österreich und Sardinien-Piemont gegenüber. Mit Sardinien schloss er nach der Schlacht bei Mondovi Frieden, Österreich besiegte er in der Schlacht von Lodi.
Allerdings war der Krieg nicht beendet. Die Belagerung der strategisch wichtigen Stadt Mantua dauerte sechs Monate. Nach ihrer Kapitulation war der Weg durch die Alpenpässe frei. Österreich, unter der militärischen Führung von Erzherzog Karl, musste daraufhin den Frieden von Campo Formio annehmen und dabei erhebliche Gebietsverluste hinnehmen.

Am 9. November 1799 gelang der Staatsstreich des 18. Brumaire VIII durch politische Manipulationen, in dessen Folge Bonaparte, Sieyès und Ducos als Konsuln ernannt wurden. Bonaparte gelang es seine Mitverschwörer auszubooten und wurde mit 30 Jahren zum 1. Konsul ernannt. Nach der neuen Verfassung wurde der erste Konsul für zehn Jahre gewählt und hatte weitreichende Vollmachten. In verschiedenen Bereichen ließ Napoleon Reformen durchführen, die teilweise weit über seine Herrschaftszeit Bestand hatten. Dazu gehört die weitere Zentralisierung der Verwaltung, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Sanierung der Staatsfinanzen, eine Währungsreform die bis 1914 im Kern Bestand hatte, die Gründung der Banque de France und schließlich 1804 den Code Civil oder Code Napoleon. Dieser hat bis zum heutigen Tag in vielen Ländern Bedeutung und blieb auch in einigen Teilen Deutschlands bis 1900 in Kraft.

Außenpolitisch ging es zunächst darum, den zweiten Koalitionskrieg siegreich zu beenden. Nach Siegen bei Marengo und Hohenlinden wurde mit Österreich der Friede von Luneville unterzeichnet. Der Frieden mit Russland folgte und der Frieden von Amiens beendete auch den Krieg mit England.
Auf Grund der innen- und außenpolitischen Erfolge ließ sich Napoleon 1802 zum Konsul auf Lebenszeit ernennen. Die Friedenszeit dauerte allerdings nicht lange. Auf Grund von Napoleons Außenpolitik erklärte Groß Britannien ihm den Krieg. Am 2. Dezember 1804 krönte sich Napoleon selbst zum Kaiser von Frankreich, in Anwesenheit von Papst Pius VII.

Russland verbündete sich mit Groß Britannien, Österreich, Schweden und Neapel. Umgekehrt schlossen sich die deutschen Länder Bayern, Württemberg und Baden Frankreich an. Napoleon wandte sich zunächst gegen Österreich: Im November 1805 nahm er Wien ein. Im Anschluss lockte Napoleon die Russen und Österreicher durch geschickte Vortäuschung eigener Schwäche in die Schlacht bei Austerlitz, die er gewann. Um die Erfolge zu sichern, betrieb Napoleon mit den jüngeren Angehörigen seiner Familie gezielte Heiratspolitik und setzte Geschwister und Gefolgsleute als Herrscher der abhängigen Staaten ein. In Deutschland wurde 1806 aus anfangs 16 Ländern der Rheinbund gegründet. Seine Mitglieder verpflichteten sich zur militärischen Unterstützung Frankreichs und zum Austritt aus dem Heiligen Römischen Reich. Ausserdem verhängte Napoleon eine Kontinentalsperre über England.
Napoleon siegte auch gegen Russland und Preußen, mit denen er im Juli 1907 den Frieden von Tilsit schloss. In Spanien setzte er seinen Bruder Joseph als König ein, er rechnete jedoch nicht mit dem Widerstand des spanischen Volkes, das durch England unterstützt wurde. Joseph musste aus Madrid fliehen. Österreich marschierte 1809 in Bayern ein, woraufhin Napoleon nach Wien marschierte. Er wurde jedoch bei der Schlacht von Aspern geschlagen. Dies war seine erste Niederlage. Letztenendes aber siegte er doch noch. Im selben Jahr lies sich Napoleon von Joséphine scheiden, und er heiratete Marie-Louise von Habsburg, die älteste Tochter von Franz I. Aus der Ehe ging mit dem 1811 geborenen Napoléon II.(der "König von Rom") der gewünschte Thronfolger hervor.

Zar Alexander I. von Russland war Ende 1810 aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr bereit, sich an der von Napoleon verhängten Kontinentalsperre gegen England zu beteiligen. Deshalb verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Frankreich und Russland. Bonaparte begann aufzurüsten. Er wollte eine schnelle, spektakuläre Entscheidungsschlacht herbeiführen, doch die Russen wichen immer mehr in die Weiten ihres Landes zurück. Die Franzosen konnten sich nicht vom Land verpflegen, da die Russen eine Politik der verbrannten Erde betrieben. Schliesslich gelang es Napoleon Moskau einzunehmen, dies wurde jedoch (vermutlich von den Russen selbst) in Brand gesetzt. Die Soldaten der Grande Armée litten unter Hunger, Krankheiten, Schnee und Kälte. Der Zar verweigerte Verhandlungen. Schliesslich gab Napoleon den Befehl zum Abmarsch. In der Schlacht an der Beresina wurde Napoleons Grande Armee endgültig zerschlagen. Während die Soldaten zu Fuß durch den russischen Winter nach Hause flüchteten, war Napoleon schon lange in Paris.

Preußen, Russland, Österreich und Schweden verbündeten sich erneut gegen Frankreich und schlugen es 1813 endgültig in der sog. Völkerschlacht bei Leipzig. Daraufhin kündigten die Rheinbundstaaten Bonaparte die Gefolgschaft. Die alliierten Truppen nahmen im März 1814 Paris ein, und Napoleon musste abdanken. Der Kaisertitel wurde ihm belassen und ihm die Insel Elba übertragen.
Bonaparte kehrte jedoch nach Frankreich zurück. Wie gewohnt plante er die Gegner nacheinander zu schlagen. Anfangs gelang es ihm auch, aber als er im Juni 1815 die Briten bei Waterloo (Belgien) angriff, rechnete er nicht mit Preußen, das den Briten zu Hilfe kam. Somit war die Schlacht verloren. Das Ende dieser Schlacht bedeutet auch das Ende der so genannten Herrschaft der hundert Tage. Bonaparte wurde auf die Insel St.Helena im Südatlantik verbannt, wo er am 5. Mai 1821 starb.


übrigens gab eszwar keinen grafen, aber einen frieden von amiens Zwinker




[Bild: smilie_DA_deu.gif]

Bitte spendet für meine Anne-Rice-Vampirchronik-Sucht! Zwinker
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
08.10.2008, 08:51
Beitrag: #8
RE: Napoleon Bonaparte
Schön dass du sie gefunden hast! Sieht sehr umfangreich aus, ich werde es mir auf jeden Fall zu Hause durchlesen Smile

Wie gesagt ich hab da keine Ahnung, ich hab den Teil auch nicht gemacht, durfte ihn aber freundlicherweise zur Verfügung stellen Zwinker




„Juliette Récamier stellt den wahrsten Typ der Frau dar, so wie sie aus den Händen des Schöpfers kommt, um den Mann zu beglücken, begabt mit allen Tugenden, allen Reizen, aber auch den Inkonsequenzen und den Schwächen des Geschlechts…”
Mme de Boigne, Freundin der Mme Récamier
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
08.10.2008, 09:10
Beitrag: #9
RE: Napoleon Bonaparte
dabei ist das noch kurz, mein spezialgebiet (französisch) hat glaub ich mehr als 10 seiten Kichern Zwinker




[Bild: smilie_DA_deu.gif]

Bitte spendet für meine Anne-Rice-Vampirchronik-Sucht! Zwinker
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
08.10.2008, 09:22
Beitrag: #10
RE: Napoleon Bonaparte
Ach herrje und das alles auf Französisch! Umkippen




„Juliette Récamier stellt den wahrsten Typ der Frau dar, so wie sie aus den Händen des Schöpfers kommt, um den Mann zu beglücken, begabt mit allen Tugenden, allen Reizen, aber auch den Inkonsequenzen und den Schwächen des Geschlechts…”
Mme de Boigne, Freundin der Mme Récamier
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema: Verfasser Antworten: Ansichten: Letzter Beitrag
  Bernadette Soubirous (1844-1879) Petit Trianon 14 1.668 21.08.2010 21:46
Letzter Beitrag: Isis
  Donatien-Alphonse-François de Sade (1740-1814) Isis 9 604 21.06.2010 04:11
Letzter Beitrag: gismo81
  1680 Wichtig!!!!!! Nopsy 1 235 24.05.2010 12:00
Letzter Beitrag: Isis
  Henri IV (1553-1610) Princesse 9 945 04.04.2010 17:10
Letzter Beitrag: Isis

Gehe zu:



Nach oben | Impressum (Mentions légales) | Kontakt | Index | Archiv-Modus | RSS-Synchronisation | MonsterSmilies.to

Dieses Forum wurde optimiert für Firefox 3 bei einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel.
Andere Browser und Bildschirmeinstellungen wirken sich u. U. auf die Ansicht, jedoch nicht auf den eigentlichen Inhalt aus.
Info zum Hintergrundbild: Dieses Bild basiert auf dem Bild Lavendula Lavender aus der freien Mediendatenbank
Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Booksworm.




Frankreich A-Z | Die-Reise.de - Das Verzeichnis zum Thema Reisen, Urlaub, Freizeit und Kultur

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen - oneview - das merk ich mir!